Der wichtigste Faktor ist das Papier, auf dem die Inline-Kaltfolientechnik angewendet wird. Inline-Kaltfolie wird fast immer auf einer beschichteten Papiersorte angewendet. Je glänzender und/oder beschichteter die Papiersorte, desto höher ist der Glanzeffekt der Folie und damit der Spiegel- oder Metallic-Effekt. Der höchste Glanz wird auf satiniertem MC-Papier oder anderen Hochglanz-Papiersorten erzielt. Bei der Anwendung auf mattem MC-Papier ist das Ergebnis matter, während bei Karton die besten Ergebnisse mit Sulfatkarton erreicht werden. Auch der verwendete Dispersionslack hat einen Einfluss auf das Ergebnis. Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen glänzendem Dispersionslack und mattem Dispersionslack. Eine zusätzliche Veredelung mit UV-Lack oder Glanzlaminat erhöht den allgemeinen Glanzeffekt zusätzlich. Wir empfehlen Ihnen, sich mit uns über die Papiersorten zu beraten und Modelle von Drucksachen anzufordern, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Unsere Beispielbroschüren sind auf satiniertem MC-Papier gedruckt und mit glänzendem Dispersionslack veredelt und es gibt auch Seiten mit Glanz-/Mattlaminat und Soft-Touch-Dispersionslack.

Seit 2015 gibt es auch die Möglichkeit, Kaltfolie auf einer Reihe von unbeschichteten Papiersorten zu drucken, ideal für Grußkarten oder besondere Verpackungen. Wir zeigen Ihnen gerne verschiedene inspirierende Beispiele.

Wir haben ein praktisches Dokument „How to cold foil“ erstellt, das Sie per E-Mail anfordern können. Grundsätzlich müssen die Dateien als hochauflösende PDF-Dateien mit vier Farben und einer fünften Farbe (für die Folie) und mit dem notwendigen Beschnitt angeliefert werden.

PDF kann über die folgenden Links heruntergeladen werden:

Niederländisch: how_to_cold_foil
Französisch: how_to_cold_foil
Englisch: how_to_cold_foil

Alle zwei Wochen erstellen wir echte Inline-Kaltfolien-Proofs zu einem interessanten Preis.

Klicken Sie hier für Preise und Informationen zu Proofs

Inline-Kaltfolie wird auf einer großformatigen 70x100-Druckmaschine aufgebracht. Alle zwei Wochen bieten wir unseren Kunden auch die Möglichkeit, Druckaufträge zusammenzulegen, wobei wir ihre kleineren Auflagen (500 Exemplare und 500 weitere) sammeln und zu attraktiven Preisen auf einer festen Papiersorte zusammengelegt drucken.

Klicken Sie hier für Preise und Informationen zu zusammengelegten Druckaufträgen mit Kaltfolie

Ja und nein. Der Preis von Foliendruckerzeugnissen hängt in hohem Maße von zwei Faktoren ab. Der erste Faktor ist die ein- oder doppelseitige Anwendung von Inline-Kaltfolie in Ihren Drucksachen. Bei einer doppelseitigen Anwendung von Folie müssen wir eine Trocknungszeit von 12 bis 24 Stunden zwischen den beiden Druckdurchläufen einhalten und ist der Folienverbrauch hierbei höher. Der zweite Faktor ist die Folienbahn, die wir benötigen, um Ihr Design mit Folie zu versehen. Wir arbeiten mit Folienbahnen von 25, 50 oder 100 cm. Eine Folienrolle mit einer Breite von 100 cm (die also über einen vollen Druckbogen von 70x100 cm läuft) verdoppelt die Folienkosten gegenüber einer 50-cm-Rolle. Bei einer höheren Auflage kann dies einen großen Unterschied machen. Wenn Sie ein Angebot anfordern, ist es sinnvoll, deutlich anzugeben, auf welchen Seiten und/oder auf welchen Blattseiten Sie die Folie in Ihrem Design anbringen möchten. Abhängig davon können wir die Position auf einem Druckbogen bestimmen und so die effizienteste Folienbahn berechnen. Der Folienverbrauch in der Breite ist somit preisbestimmend und nicht der Verbrauch über die kurze Seite.
Der zweite Faktor ist die Folienbahn, die wir benötigen, um Ihr Design mit Folie zu versehen. Wir arbeiten mit Folienbahnen von 25, 50 oder 100 cm. Eine Folienrolle mit einer Breite von 100 cm (die also über einen vollen Druckbogen von 70x100 cm läuft) verdoppelt die Folienkosten gegenüber einer 50-cm-Rolle. Bei einer höheren Auflage kann dies einen großen Unterschied machen. Wenn Sie ein Angebot anfordern, ist es sinnvoll, deutlich anzugeben, auf welchen Seiten und/oder auf welchen Blattseiten Sie die Folie in Ihrem Design anbringen möchten. Abhängig davon können wir die Position auf einem Druckbogen bestimmen und so die effizienteste Folienbahn berechnen. Der Folienverbrauch in der Breite ist somit preisbestimmend und nicht der Verbrauch über die kurze Seite.

Lassen Sie sich daher immer von uns beraten, um ein optimales Folienergebnis zum interessantesten Preis zu erzielen.

Seit September 2016 bieten wir ein revolutionäres foliensparendes Konzept an. Die neue zusätzliche Vinfoil-MFU-Druckeinheit mit Kaltfolie ermöglicht das Arbeiten mit Folienbögen von 10 cm mit bis zu 4 Folienbögen nebeneinander. Darüber hinaus können wir eine Folienrolle bis zu dreimal über den Druckbogen laufen lassen und so die dazwischenliegende unbenutzte Folie in der zweiten und dritten Druckbahn verwenden. Es gibt sehr viele Möglichkeiten und Beratung in der Vorphase ist unerlässlich, um so preisgünstig wie möglich arbeiten zu können.

Einer der großen Vorteile von "Inline-Kaltfolie" ist die Möglichkeit, die Folie lokal zu speichern (lesen: weglassen). Dies kann sehr genau und sehr detailliert angewendet werden. Unsere Beispielbroschüre zeigt zahlreiche Beispiele dafür. Das Grundprinzip: Mit dem ersten Druckturm wird eine "Leimfarbe" gedruckt, auf der die Folie haftet. Da diese Haftfarbe sehr fein gedruckt werden kann, sind dünne Linien, Einer der großen Vorteile von Inline-Kaltfolie ist die Möglichkeit, die Folie lokal auszusparen (d. h. wegzulassen). Dies kann sehr genau und sehr detailliert erfolgen. Unsere Beispielbroschüre enthält viele Beispiele hierfür. Das Grundprinzip: Mit dem ersten Druckturm wird ein Klebstoff aufgebracht, der an der Folie haftet. Da dieser Klebstoff sehr fein aufgebracht werden kann, sind dünne Linien, Strukturen und kleine Schriftarten aus Folie perfekt realisierbar. An Stellen, an denen kein Klebstoff aufgebracht wurde, wird die Folie automatisch ausgespart. Nach dem Anbringen der Folie folgen der CMYK-Druck und der Lack.

Ja, das ist möglich. Es ist allerdings weniger gebräuchlich. Auch ist das Drucken von PMS-Tinten auf der Folie nicht sonderlich sinnvoll, da das Metallic-Endergebnis (PMS-Farbe auf der Silberfolie oder Goldfolie) in Bezug auf die Farbe völlig unterschiedlich sein wird. Es ist jedoch sinnvoll, PMS-Tinten auf den ausgesparten Bereichen zu drucken, da die PMS-Farbwahl im Endergebnis erhalten bleibt. Die Druckmaschine hat sieben Drucktürme, von denen vier frei verfügbar sind (CMYK- oder vier PMS-Farbtöne) für den Druck mit Folie in einem Druckdurchlauf. In den anderen zwei Türmen werden der Klebstoff und die Folie aufgebracht und der letzte Turm ist ein Dispersionslackturm.

Die Folie ist nicht besonders kratzempfindlich. Es ist jedoch so, dass eventuelle Kratzer in der Folie durch die Brechung des Lichts auf der Metallic-Oberfläche viel mehr auffallen. Der unachtsame Gebrauch von Druckerzeugnissen mit Kaltfolie kann dazu führen, dass Kratzer schneller sichtbar werden als bei herkömmlichen Druckerzeugnissen. Unter unachtsamem Gebrauch verstehen wir beispielsweise den Transport oder den Versand von Druckerzeugnissen, bei denen die Folienseite ständig an anderen Druckerzeugnissen reibt, was sichtbare Kratzer/Schäden verursacht. Wenn Sie denken, dass dies bei Ihren Drucksachen der Fall sein wird, kann es sinnvoll sein, uns darüber zu informieren, damit wir Ihnen zusätzlichen Schutz anbieten können.
Denn es ist durchaus möglich, Druckerzeugnisse mit Inline-Kaltfolie mit zusätzlichem UV-Schutzlack, Glanzlaminat, Mattlaminat, Strukturlaminat usw. zu veredeln.
Bei der Verwendung von Laminat ist zu beachten, dass die Folie immer zuerst gedruckt wird und sich somit unter dem Laminat befindet.

Es gibt Möglichkeiten, Kaltfolie auf eine begrenzte Anzahl von ungestrichenen Papieren aufzubringen. Fragen Sie nach unseren Ratschlägen und Beispielen.

Das Bedrucken von Umschlägen ist nur in der Produktion möglich. Die Druckbogen werden mit Inline-Kaltfolie bedruckt und anschließend zu Briefumschlägen verarbeitet. Diese Methode ist besonders für höhere Auflagen interessant.

Ja. Die „Grundfolie“ ist eine Silberfolie. Da Silber eine eher neutrale Farbe ist, können fast alle Metallic-Effekte (auch Goldtöne) durch den CMYK-Druck auf diesem Silber erreicht werden. Weiß wird durch lokale Aussparung der Folie erreicht, d. h. man sieht das weiße Papier. Tiefes Schwarz kann durch Aussparung und anschließendes Drucken von Schwarz auf den ausgesparten Teil erzielt werden. Unsere Beispielbroschüren sind vollständig mit Silberfolie realisiert. Die Farbeffekte werden alle durch den CMYK-Druck erzielt und die Veredelung erfolgt mit glänzendem Dispersionslack. Es ist auch möglich, Goldfolie auf die gleiche Weise aufzubringen. Der Preis ist identisch. Es gibt auch zahlreiche Typen holografischer Folien, wobei die Regenbogenfolie die am häufigsten verwendete ist. Diese speziellen Folien sind natürlich teurer.

Lieferzeiten und Mindestmengen hierfür werden immer nach Absprache bestimmt.

Ja, wenn es sich um unbedruckte Folie handelt.
Da der Klebstoff im ersten Druckturm aufgebracht wird, kann dies auch gerastert angewendet werden. Dieser gerasterte Klebstoff entfernt dann nur einen Teil des Folienmaterials von der Rolle, sodass eine Oberfläche entsteht, die aus kleinen glitzernden Folienpartikeln besteht. Ein Beispiel dafür finden Sie in unserer Broschüre. Nein, wenn dieses Folienraster/dieser Folienprozentsatz anschließend mit CMYK bedruckt wird. Wenn ein Folienraster mit CMYK bedruckt wird, sind die Ergebnisse nicht ausreichend stabil für Auflagen von 300 Bögen und mehr und es gibt eine Art Ablagerung/Ansammlung auf den Druckbögen. Daher raten wir von der Verwendung eines Folienrasters ab, wenn darauf gedruckt werden muss. In bestimmten Broschüren oder Beispieldrucksachen können Sie noch bedrucktes Folienraster antreffen. Bei neuen Aufträgen wird dies aufgrund der hohen Komplexität und Instabilität auf der Druckmaschine bei höheren Auflagen nicht mehr angewendet.
Bei der Verwendung von Folienrastern ist es daher ratsam, uns vor Beginn des Druckauftrags eine Datei zur Kontrolle vorzulegen. Wir beraten Sie gerne, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Die Folie wird mit CMYK-Tinten (oder PMS) bedruckt, die speziell modifiziert sind, um eine gute Haftung auf Kunststoff- und Folienoberflächen zu gewährleisten. Da diese Bedruckung sofort „Inline“ erfolgt, wird außerdem ein Dispersionslack zum Schutz des bedruckten Folienteils aufgebracht. Nach einer Trocknungszeit von ca. 12 Stunden können die bedruckten Bögen weiterverarbeitet werden. Die Haftung und Trocknung des Drucks hängt auch von der Farbdeckung auf der Folienfläche ab. Die CMYK-Farbdeckung auf der Folie darf maximal 250 % sein – also unabhängig von der 100%igen Abdeckung mit Klebstoff (d. h. 100 % Folie).

Konkretes Beispiel

100 % Klebstoff (fünfte Farbe) = eine ganzflächige Silberfolienoberfläche. Anschließende Bedruckung dieser Silberfolienoberfläche: C 100 + M 15 + Y 85 + B 25 = 225 % -> Farbdeckung OK
100 % Klebstoff (fünfte Farbe) = eine ganzflächige Silberfolienoberfläche. Anschließende Bedruckung dieser Silberfolienoberfläche: C 100 + M 90 + Y 85 + B 50 = 325 % -> Farbdeckung nicht OK

„Inline cold foil“ ist der korrekte Begriff im Englischen. International und damit auch im Niederländischen wird in der Regel dieser Fachbegriff verwendet. Deutsche Begriffe, die sich in der Regel auf die gleiche Technik beziehen, sind: Kaltfolie, Kaltfoliendruck, Kaltfolienveredelung, Kaltfolienprägung, Metallic-Druck, Foliendruck, Silberfoliendruck, Goldfoliendruck, Metallic-Tinte. Im Englischen wird manchmal von „cold foil“ oder „metal effect“ gesprochen. Auf Französisch redet man über „impression métal“, „impression dorure à froid“ und „effets métalliques“. Auch der Begriff Metallic-Effekt wird immer öfter verwendet.

Als grafisches Unternehmen spielen Sie zweifellos mit der Idee, selbst Karton oder Papier bei uns anzuliefern, Kaltfolie anbringen zu lassen und diese dann selbst zu bedrucken. Das ist möglich. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein Preisangebot für das Anbringen von Kaltfolie auf Ihren Druckbögen, die wir dann plano ausliefern.

Wir empfehlen Ihnen jedoch, sich mit uns gründlich zu beraten. Schließlich ist es eine Kunst für sich, die Kaltfolie anschließend zu bedrucken, unter Berücksichtigung der richtigen Farbdeckung, der Trocknung, des Lackes und nicht zuletzt der Herausforderung, dass Ihr Druckbild auf die bereits angebrachte Kaltfolie passt. Bei der Druckvorstufe müssen Sie dann die Aufteilung Ihrer Dateien und die Überlagerung sorgfältig prüfen und vorzugsweise gründlich testen.

Aber Sie können den Druck auch bei uns in Auftrag geben, wie 99,9 % Ihrer Grafiker-Kollegen. Schließlich bedrucken wir die Kaltfolie in einem einzigen Druckdurchlauf mit CMYK- oder PMS-Farbtönen, sodass Sie auch preislich einen Vorteil erzielen, wenn Sie die Bedruckung bei uns in Auftrag geben. Anschließend können Sie die Weiterverarbeitung der Planobögen noch vollständig selbst organisieren und dabei sicher sein, dass die Verantwortung für die Ausstrahlung des Endprodukts (Kaltfolie inklusive Bedruckung und Lack) bei uns liegt. Das erspart Ihnen eine Menge Kopfschmerzen.

Wenn Sie Pläne in diese Richtung haben, möchten wir die Vor- und Nachteile dieser Arbeitsweise zusammen mit Ihnen besprechen, damit Sie eine gute Entscheidung treffen können.

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